Der Countdown läuft, nicht einmal mehr 50 Tage. Mitte Februar werden wir glücklich unsere Rucksäcke schultern und das Abenteuer Weltreise starten. Selten stand ein größeres, selten ein spannenderes Projekt für ein neues Jahr auf dem Plan. 2016 kann kommen!
Wo soll es hingehen?
Sicherlich einer der schönsten und gleichermaßen schwierigsten Aufgaben bei einer Weltreise ist die Routenplanung…
Sie: Argentinien! Da wollte ich immer schon mal hin.
Er: Namibia soll toll sein. Und Tansania.
Sie: Japan würde mich interessieren. Allein schon wegen des Essens.
Er: Peru ist ein Muss! Ich will nach Machu Picchu laufen.
Sie: In China habe ich auch noch viel zu wenig gesehen.
Er: Südostasien ist immer schön.
Sie: Kriegen wir Costa Rica unter?
Er: Wir haben auch noch Myanmar auf unserer Wunschliste…
Um also der schönen, dennoch wenig zielführenden Frage “Wo wolltest du schon immer mal hin?” ein klein wenig Grenzen zu setzen, mussten Entscheidungs- bwz. Ausschlusskriterien her. Der wohl effektivste Anhaltspunkt war, für welche Ziele keine drei Wochen üblicher Urlaub reichen würden. Noch ein wenig weiter eingebremst hat uns letztlich auch der Grundsatz, sich nicht zu viel für die rund sechsmonatige Reisezeit vorzunehmen. Es geht ja keineswegs ums Abhaken, sondern vielmehr ums intensive Erleben und wirklich Kennenlernen.
So haben es folgende Destinationen auf unsere Liste geschafft:
- ein Stopp in Asien mit Südvietnam und Kambodscha – Südostasien ist einfach immer eine Reise wert und ohne Zwischenstopp zieht sich der Weg bis ans andere Ende der Welt auch etwas
- ein kurzer Stopover-Aufenthalt in Sydney – wenn man schon mal in der Ecke ist, auch hat das Sydney-Kapitel in Meike Winnemuths “Das große Los” richtig Lust auf die Stadt gemacht
- circa sechs bis sieben Wochen Neuseeland mit dem Camper – die ganze abwechslungsreiche Naturwelt auf zwei Inseln hört sich ja schon sehr verlockend an; zudem schwärmt wirklich jeder, der schon einmal dort war, in höchsten Tönen von diesem Ziel
- ein zwei- bis dreiwöchiger “Urlaub vom Reisen” in der Südsee, (Samoa, Fidschi oder Französisch-Polynesien) – an den Postkartenmotiven von Traumstränden und tropischen Landschaften kommt man einfach nicht vorbei; daneben locken den Sommer- und Sonnenanbeter Luft- und Wassertemperaturen um die 28-30 Grad (insbesondere mit Blick darauf, dass wir den Süden Lateinamerikas in den schönen, aber doch kühleren Herbstmonaten bereisen werden)
- rund drei Monate Südamerika mit Chile, Argentinien und Peru als Hauptreiseländer – hier waren die vielerorts einzigartige Natur und die lange Liste an Weltkultur- und Weltnaturstätten ausschlaggebend, um es in unserem “Da will ich hin”-Ranking nach ganz oben zu schaffen.
Als optionale Ziele reihen sich Ecuador und die Galapagos-Inseln neben Abstechern nach Paraguay, Uruguay und Brasilien ein. Soweit der Wunsch, über die Wirklichkeit werden nicht zuletzt Wetter, Budget und Laune entscheiden und womöglich auch der ein oder andere Tipp von anderen Reisenden.