Tag 10 auf den Seychellen. Allem vorweg: Heute macht uns die Bilderbegrenzung auf 10 zu schaffen. So viel wurde heute erlebt und gesehen. Der Tagestrip auf dem Boot startete für Urlaubsverhältnisse mit frühen 9 Uhr. Geteilt wurde die exklusive Betreuung durch eine 3 Mann-starke Crew nur mit einem mittelalten Paar aus Braunschweig. Direkt nach Start durften wir schon Delphine sehen. Und weitere überfüllte Boote: a) wir hatten das richtige Boot, b) unsere Route war ab dort eine andere und mit Sicherheit die beste. Erst ging es an der Insel Felicite vorbei nach Marianne. Dort stand das erste Schnorcheln an. Highlight: zwei große Stachelrochen und der erste Tintenfisch. Zweitgenannter nur kurz lebend, dann spießte ihn der Kapitän auf (so werden diese Tiere üblicherweise gefangen und getötet). Bei dem Verlust von Tinte hat der Kollege seinen Namen verdient. Dann gingen wir an Land für eine Wanderung (in etwas erweiterter Runde, zu uns gesellten sich ein weiteres ‘Crew’-Mitglied und 3 Einheimische, die mit unserem Essen gekommen waren). 1,5 Stunden ging es nun quer über die Insel, teils durch Palmendickicht über Stock und Granitstein, teils mit traumhaftem Blick auf die Nachbarinseln, bis wir auf einmal auf dem Mond mit Meerblick standen. Die Bilder sagen alles. Danach gab es ein sehr leckeres Barbecue am Strand. Verena schmeckte der über Kokosschalen frisch gegrillte Fisch so gut, dass wir morgen die selbstgemachte kreolische Marinade abgefüllt zum Mitnehmen bekommen (ein grobes Rezept natürlich auch im Gepäck). Sogar Steffen hat es geschmeckt. Zum Verdauen genoss man noch etwas Robinson Crusoe-Feeling am einsamen Traumstrand, um dann in Richtung Cocos Island zu fahren. Schnorcheln #2. Ergebnis: sehr fischreich, aber nichts Neues gesehen (ja, so spricht man in Woche 2 im indischen Ozean). Also noch einmal zurück nach Felicite. Schnorcheln #3: Und da war sie. Kurz vor Ende der Tour hatte einer der Crew eine Karettschildktöte an der Hand. Einfach cool die Tiere. Ließ sich 5 Minuten fröhlich von uns betrachten und Steffen konnte auch vorsichtig anfassen. Der Trip war rundum gelungen. Die Auswahl der Bilder ist enorm schwer und unter Wasser haben wir noch nicht einmal welche gemacht. Definitiv eines der Highlights des Urlaubs.