Tag 7 auf den Seychellen. Wir sind ambitioniert gestartet, um einen Strand mit schönem Schnorchelrevier ganz für uns allein zu finden. Nach einer kurzen Busfahrt fanden wir auf unserer Suche einen Wegbegleiter. Die Hündin blieb trotz über drei gemeinsamen Stunden aber namenlos. Unser Ziel mit Blick auf die Karte fest vor Augen trotzten wir den rund 6 Kilometern, entschieden mehr Höhen und Steigungen als erwartet, einem Regenschauer und zwei Sackgassen in dichtem Gestrüpp. Um dann den Rückweg mit dem Glauben anzutreten, diesen Strand nicht zu finden. Doch dann kam Herbert. 58 Jahre, Seselwa, und definitiv nicht wie Herbert aussehend. Vermutlich hatte er, je nach Nation, die vor ihm stand, einen passenden Namen: “Alles easy, ich hab ein Boot. Trinkt erst mal eine Kokosnuss”. So wurden wir gegen eine kleine Bezahlung auf rauer See im nächsten Regenschauer an unser Ziel gebracht, wo sich Verena über die glückliche Fügung schon gar nicht mehr so sicher war… Die Hündin konnte die Reise leider nicht mitmachen und blieb, trotz Versuch mit ins Boot zu kommen, bellend am Strand zurück. Der nun über den Wasserweg erreichte Strand war wirklich toll, allerdings hatte dies auch ein kleines Hotel festgestellt und sich direkt dahinter gesetzt. Trotzdem sehr schön, so konnte glücklich geschnorchelt werden. Auch wenn wir uns da auf La Digue noch mehr erhoffen. Und man musste dort ja auch wieder wegkommen. Zum Glück die Gäste und Angestellten auch, so dass wir uns einfach aufs Shuttleboot einschleichen konnten und zum Hafen gebracht wurden. Alles mehr als gut gelaufen. Lecker Essen im Restaurant um die Ecke. Morgen dann Insel Nr 3.